Direkt zum Inhalt
Hamburg und Umland

Wohnen in Hamburg-Eimsbüttel

Eimsbüttel ist klein, dicht besiedelt und genervte Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer liefern sich hier einen täglichen Kampf. Trotzdem wird es immer wieder zum beliebtesten Stadtteil Hamburgs gewählt - aus guten Gründen.
Typische Jugendstilbauten in Hamburg-Eimsbüttel

Wo grünes Leben groß geschrieben wird

Der Hamburger Stadtteil Eimsbüttel ist geprägt durch schmuckvolle Altbaufassaden sowie seine ökologische Stadtteilkultur. Wer den Trubel sucht, gerne gut essen oder nachhaltig shoppen geht und zwischendurch auch mal schnell im Grünen Pause machen will, ist hier genau richtig.

Geografie und Geschichte von Eimsbüttel

Der beliebte Stadtteil Eimsbüttel liegt nördlich der Innenstadt und ist namensgebend für den gleichnamigen Bezirk, zu dem außerdem Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt und Stellingen gehören. Der Bezirk Eimsbüttel ist der kleinste und zugleich am dichtesten besiedelte Bezirk Hamburgs.

Schon im 17. Jahrhundert mauserte sich das bis dato nur aus wenigen Höfen und einer Schäferei bestehende Dorf Eimsbüttel zur beliebten Wohngegend bessergestellter Hamburger Familien, die hier große Landhäuser errichten ließen. 1894 wurde Eimsbüttel als Hamburger Stadtteil eingemeindet und großflächig mit Mietshäusern bebaut. Diese im Rahmen des Baubooms nach 1860 entstanden Jugendstilbauten prägen bis heute das Bild des Stadtteils. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurde hier fleißig weiter gebaut - bis heute, wo jedes freie Fleckchen genutzt wird, um den begehrten und dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen.

Leben und Arbeiten in Eimsbüttel

Eimsbüttel ist, verglichen mit seiner Größe, der am zweitdichtesten besiedelte Stadtteil Hamburgs - und auch, wenn es so scheint, dass es hier eigentlich keinen Wohnraum für noch mehr Menschen geben kann, kommen immer mehr. Durch seine Beliebtheit und die innenstadtnahe Lage sind die Mietpreise natürlich höher als in den Randbezirken, das Bestreben bezahlbare Wohnungen für alle zu schaffen, ist aber groß. Gebaut wird im Stadtteil sowie im Bezirk Eimsbüttel derzeit an jeder Ecke, zum Beispiel entsteht hier die Julius-Voesseler-Siedlung mit 220 Wohnungen, von denen rund die Hälfte öffentlich gefördert werden.

In Eppendorf ist es sehr schick, in Eimsbüttel hat man dafür mehr Ecken mit rauerem Charme, aber beide bieten grüne Oasen.

Torben und Sabrina, Manufaktur MoinDori (Quelle: hamburg-tourism.de)

Auch auf dem ehemaligen Beiersdorf-Gelände an der Quickbornstraße soll bis 2030 in unmittelbarer Nähe zum Eimsbüttler Park "Am Weiher" ein neues Wohnquartier mit 830 Wohnungen entstehen. Die Wohnhäuser sollen zumeist fünf- bis siebenstöckig, im Zentrum des Quartiers auch zwölfstöckig werden. Das Besondere: die fünf Quartiershöfe planen die Architekten grün und autofrei, dafür wird es Tiefgaragenplätze geben. Auch begehbare Gründächer sind geplant, die von den Anwohnern zum Beispiel für Urban Gardening genutzt werden könnten.

Die hohe Beliebtheit des Stadtteils liegt an seiner innenstadtnahen Lage, seinem gemütlichen Altbaucharme und der trotz der engen Bebauung vorhandenen Naherholungsflächen. Auffällig grün ist Eimsbüttel nicht nur aufgrund seiner Parks und Grünflächen, sondern auch der an jeder Ecke sichtbaren ökologischen Gesinnung der Einheimischen. In keinem anderen Stadtteil befinden sich so viele Bioläden und Öko-Kooperativen wie hier. Auch die vielen kleinen, oft inhabergeführten Geschäfte, legen auffällig viel Wert auf die Fairness, Regionalität und Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Das verleiht Eimsbüttel einen weltoffenen und liebenswerten Charakter, was auch viele junge Menschen und Familien in den Stadtteil zieht. Durch diesen besonderen Charme hebt es sich auch vom angrenzenden, schickeren und bisweilen als versnobt verschrienen Eppendorf ab.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Eimsbüttel

Wer sich ins Getümmel stürzen will, kommt an der Osterstraße, Eimsbüttels Hauptstraße, nicht vorbei. Hier gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés, Bars, Boutiquen, Einzelhändler und Szene-Läden. Aber es lohnt sich auch besonders die kleineren Straßen abzuklappern und dort in den vielen kleinen Geschäften zu stöbern. Grundsätzlich gilt: Kaffeeliebhaber und Genussmenschen kommen in Eimsbüttel definitiv voll auf ihre Kosten.

Am-Weiher-Park Eimsbüttel
Henrik Zawischa [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Eimsbüttler Park "Am Weiher" im Herbst
 

Im dichtbebauten und belebten Eimsbüttel sind zwei Orte besonders als Naherholungsflächen hervorzuheben: Der Erste ist der "Park am Weiher", der dem Entspannungssuchenden außer seinem alten Baumbestand und dem Weiher, der den ganzen Park dominiert, auch einen Spielplatz, ein Planschbecken sowie ein Café bietet. Jogger und Spaziergänger treffen sich außerdem gern am Kaiser-Friedrich-Ufer des Isebekskanal, auf dem man außerdem Bootfahren kann.

Ebenfalls in Eimsbüttel beheimatet ist das Kaifu-Bad, Hamburgs ältestes - und manche sagen auch schönstes - Schwimmbad mit Freibad inkl. 10-Meter-Turm sowie großem Wellnessbereich mit Solebecken und Sauna.

Freibad Eimsbüttel Sprungturm
hh oldman [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
Freibad des Eimsbüttler Kaifu-Bades mit 10-Meter-Sprungturm
 

Stadtteil-Charakteristika

  • #belebt
  • #citynah
  • #grün

Aktuelle Immobilien in Eimsbüttel

Wohn-und Essbereich
Dachgeschosswohnung in Eimsbüttel
925.000 €
Kaufpreis
120,5 m²
Wohnfläche
4
Zimmer
Wohnhaus.JPG
Etagenwohnung in Heussweg 33, Eimsbüttel
1.681 €
Warmmiete
96,61 m²
Wohnfläche
3
Zimmer
Hausansicht
Terrassenwohnung in Altona-Nord
625.000 €
Kaufpreis
82,42 m²
Wohnfläche
3
Zimmer
Außenansicht
Etagenwohnung in Eimsbüttel
520.000 €
Kaufpreis
59 m²
Wohnfläche
2
Zimmer
Heller Essbereich
Etagenwohnung in Altona-Nord
725.000 €
Kaufpreis
86,5 m²
Wohnfläche
2
Zimmer
Titel.jpg
Erdgeschosswohnung in Lutterothstr. 59, Eimsbüttel
495.000 €
Kaufpreis
0 m²
Wohnfläche
2
Zimmer
V5171
Wohnung in Altona-Nord
479.000 €
Kaufpreis
61,02 m²
Wohnfläche
2
Zimmer