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Meine eigene Energiewende

So bringst Du Dein Zuhause energetisch auf Vordermann. Möglichkeiten der eigenen kleinen Energiewende für Eigentümer:innen und Mieter:innen

Die große Energiewende geht nur langsam voran, zu langsam. Umso besser, dass wir bei diesem Thema auch im Kleinen schon einiges bewirken können. Denn energetische Sanierung fängt in den eigenen vier Wänden an.

Insbesondere für Hausbesitzer:innen lohnt es sich, einmal eine genaue Bestandsaufnahme zu machen: Wie bin ich in Sachen Energie derzeit aufgestellt - bei Strom, Heizung und Geräten? Wo kann ich sparen und wo muss ich investieren, um möglichst energieeffizient zu werden? Was wird gefördert und wofür gibt es Zuschüsse? Wir geben Euch im Folgenden ein paar Ideen und Anreize mit auf den Weg.

Auch für Mieter:innen gibt es Möglichkeiten, sich einzubringen und die eigene Energiewende einzuläuten. Ein paar davon haben wir weiter unten aufgeführt.

Am Ende profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch Du selbst davon.

Selfmade-Energiewende: Fünf Tipps

1. Sparen

Der erste Schritt zur eigenen Energiewende besteht sicherlich darin, möglichst alle Sparmöglichkeiten auszuschöpfen. Das heißt unter anderem, sich zu fragen: Wo und wie kann ich Strom- und Heizkosten sparen? Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde muss auch nicht erzeugt werden und ist daher gleichermaßen gut für den eigenen Geldbeutel wie auch das Klima und daher der einfachste Beitrag zur Energiewende, den jeder Einzelne leisten kann - und hier ist noch egal, ob Eigentümer:in oder Mieter:in.

Um sich zunächst einmal einen Überblick über eigenen Energieverbrauch zu verschaffen und zu behalten, gibt es kostenlosen Apps wie zum Beispiel die App "EnergieCheck". Wenn Du ganz genau wissen möchtest, was Deine Geräte wirklich verbrauchen, gibt es Stromverbrauchsmessgeräte für die Steckdose.

Eine einfache Möglichkeit Strom zu sparen ist der Austausch sämtlicher Leuchtmittel durch LEDs, die im Vergleich zu einer Glühbirne 90 Prozent weniger Strom verbrauchen und selbst Energiesparlampen um ein Vielfaches überlegen sind, was Energieeffizienz angeht. Allerdings sind LEDs teuer, sodass der finanzielle Gewinn am Ende eher gering ausfallen dürfte.

Auch der Austausch größerer Geräte, wie Kühlschrank oder Waschmaschine, kann sich lohnen: Oft werden die Anschaffungskosten eines neuen Gerätes durch den gesparten Strom des energie-effizienteren Neugerätes wieder ausgeglichen. Ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht etwa 60 Prozent weniger Strom als ein A-Gerät. Aber: Bevor Du ein noch funktionierendes Gerät gegen ein Neues austauschst, solltest Du genau hinschauen wieviel Energie Deine Geräte wirklich verbrauchen. Dabei helfen Rechner im Internet, zum Beispiel der "Kühlcheck" für Kühl- und Gefriergeräte von co2-online.

Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter ist nicht nur gut für das Gewissen, sondern kann - zumindest, wenn man vorher in der teuren Grundversorgung war - auch bares Geld sparen. Andere Anbieter bieten noch günstigere Tarife, auch beim Vergleich und Wechsel vom Energieanbieter helfen Vergleichsportale im Internet.

2. Dämmen

Wer ein schlecht gedämmtes Haus hat, heizt buchstäblich zum Fenster raus. Daher sollte ein erster Schritt der energetischen Sanierung immer sein, alte gegen moderne mehrfach verglaste Fenster auszutauschen, schlecht oder nicht gedämmte Dächer und ggf. Fassaden fachgerecht zu dämmen.

Bis zu 30 Prozent Wärme können in einem Altbau durch schlecht gedämmte Außenwände verlorengehen, bis zu 20 Prozent durch nicht gedämmte Dächer - beides zu sanieren lohnt sich also, ist aber auch kostspielig. Schnell, effizient und weniger kostenintensiv sind der Austausch von Fenstern sowie die Dämmung von Innendecken, zum Beispiel Obergeschoss- oder Kellerdecke.

Je nachdem wie ökologisch Du dabei sein möchtest, stehen für die Gebäudedämmung verschiedene Materialien zur Verfügung. Insbesondere unter den ökologischen Dämmstoffen (z. B. Hanf, Holzweichfaser, Stroh und Zellulose) sind - im Gegensatz zu den konventionellen, die meist nur für bestimmte Einsatzgebiete geeignet sind - echte Allrounder.

Fun-Fact

Bei einfach-verglasten Fenstern geht selbst im geschlossenen Zustand genauso viel Wärme verloren wie beim Lüften!

3. Heizung tauschen

Ein weiterer Schritt zur eigenen Energiewende ist, der Austausch des Heizungssystems. Eine alte Gas- oder Ölheizung (älter als 10 oder 15 Jahre) ist weder gut für die Umwelt noch effizient.

Gute Gründe für eine neue Heizung:

  • spart Heizkosten
  • hilft CO2-Ausstoß zu reduzieren
  • beugt dem Fall vor, dass die alte Heizung kaputtgeht, wenn Du sie grade dringend brauchst
  • steigert den Wert Deiner Immobilie

Moderne klimafreundliche Heizsysteme, die regenerative Energien nutzen, sind zum Beispiel Wärmepumpen, Pelletheizungen oder Solarthermie-Anlagen.

4. Solarenergie nutzen

Regenerative Energien sollten die Zukunft sein - und jeder kann seinen eigenen Beitrag dazu leisten, dass fossile Brennstoffe wie Braun- und Steinkohle, Erdgas und Erdöl bald der Vergangenheit angehören. Die gängigste Möglichkeit für Dich als Privatperson ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf Deiner Immobilie.

Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Dabei erzeugen die Solarmodule zunächst Gleichstrom, der durch einen zwischengeschalteten Wechselrichter in Wechselstrom, also im Haushalt nutzbaren Strom, umgewandelt wird. Der so erzeugte Strom kann selbst genutzt und / oder ins Stromnetz eingespeist werden. Je nachdem, ob Du Dich für eine Anlage mit oder ohne Speicher entscheidest, wird der Storm entweder direkt verbraucht oder, wenn ein Überschuss besteht, "für später" gespeichert bzw. an den Netzbetreiber verkauft.

Funktionsweise einer Photovoltaikanlage
So funktioniert eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher
(Credit: co2 online, CC BY-NC-ND 4.0)

Aus Umweltaspekten, also für die Befriedigung des "grünen Gewissens", rechnet sich eine Photovoltaik-Anlage immer. Die Nutzung des eigenen Solarstroms ist deutlich günstiger als Netzstrom, aber die Anschaffungskosten für eine Solaranlage sind auch hoch. Eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 4 bis 10 Kilowatt Peak (kWp) kostet inklusive Montage etwa zwischen 7.600 und 15.500 Euro. Für einen Speicher kommen je nach Größe nochmal Kosten von etwa 1.000 Euro pro Kilowattstunde hinzu. Wirtschaftlich ist eine solche Anlage daher in der Regel erst nach circa 10 bis 15 Jahren. Entscheidend für den Ertrag ist die Fläche (Dach oder Terrasse), wo die Anlage aufgestellt wird. Sie sollte im Idealfall (!) möglichst verschattungsfrei und nach Süden ausgerichtet sein sowie eine Neigung um die 30 Grad haben.

Eine Photovoltaik-Anlage muss sowohl beim Netzbetreiber als auch beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden und darf nur von Fachpersonal montiert werden. Gehörst Du einer Eigentümergemeinschaft an, müssen die übrigen Eigentümer:innen der Anlage mehrheitlich zustimmen (das gilt auch für kleinere Stecker-Solargeräte, s. u.). Eine bestehende Photovoltaik-Anlage muss außerdem regelmäßig professionell gewartet werden.

Solaranlagen sind eine langfristige Anlage, denn sie halten ewig und überschüssiger, ins Netz eingespeister Strom wird garantiert 20 Jahre staatlich vergütet (EEG-Einspeisevergütung). Allerdings ist diese Vergütung relativ gering. Deshalb gilt: eine Photovoltaik-Anlage rechnet sich umso mehr, je mehr vom Solarstrom Du selbst verbrauchst.

5. Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Wenn Du Deine Immobilie energieeffizient ausrichten möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten der (staatlichen) Förderung, in Form von Zuschüssen, Darlehen oder Krediten. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für energetische Sanierungen, aber auch für einzelne Maßnahmen wie beispielsweise Dämmung oder Heizungstausch. Auf staatlicher Ebene kommen insbesondere die Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfW) in Frage.

Aber auch einzelne Bundesländer oder Kommunen unterstützen mit eigenen Programmen Schritte der energetischen Sanierung. Sich im Vorfeld gut über mögliche Fördermittel zu informieren - auch auf regionaler oder kommunaler Ebene - kann sich also wirklich lohnen.

Energetische Sanierung:
ein Erfahrungsbericht

Hausbesitzer Henning B. hat in den vergangenen Jahren so einiges in sein altes Haus (1930er Jahre) investiert - auch in die energetische Sanierung. Im Interview erzählt er uns unter anderem von seinen Erfahrungen mit Wärmedämmung und Photovoltaik und was er im Nachhinein anders machen würde.

DnZ: Wie war Dein Haus in Sachen Energie vor der Sanierung aufgestellt?

H. B.: Es gab eine Ofenheizung, also die Räume wurden noch mit Öfen geheizt. Das Dach war nur minimal gedämmt, zum Teil auch gar nicht gedämmt. Und die Wände bestanden auch nur aus einer Hohlschicht zwischen den Mauern. Die Fenster waren immerhin schon zweifach verglast, allerdings nicht sehr gut.

Altes Einfamilienhaus
Das Einfamilienhaus von Henning B. vor der Renovierung und energetischen Sanierung

Was hast Du alles geändert?

Jetzt gibt es eine Zentralheizung, eine Brennwerttherme, die das ganze Haus heizt. Das Dach wurde gedämmt und neu gedeckt, was das Haus auch winddicht und wohnlicher macht. Die Fenster wurden getauscht, was wirklich sehr viel bringt. Und die Hohlschicht wurde auch gedämmt. Nur die Außenfassade habe ich nicht mit einem Wärmeverbund-System gedämmt, weil ich da den Kosten-Nutzen Faktor nicht gesehen habe. Dann bin ich noch zu einem Ökostrom-Tarif gewechselt und habe mir zuletzt eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzen lassen.

Warum genau hast Du Dich dafür entschieden? Eine solche Anlage ist ja eine größere Investition ...

Weil ich das als sinnvollen Beitrag für die Zukunft erachte. Ich gehe davon aus, dass Energie immer teurer wird, sodass eine Eigenerzeugung, sowie irgendwie möglich, sinnvoll ist. Und weil die Photovoltaik-Geschichte sich relativ einfach und mit relativ wenig Platzbedarf im Haus umsetzen lässt, im Vergleich zu einer Solarthermie-Anlage. Die wäre bei uns nach mehrfacher Aussage aufgrund der Dachausrichtung auch nicht wirtschaftlich. Die Photovoltaikanlage ist zwar auch nicht so wirtschaftlich, wie sie sein könnte, aber dann macht sie sich halt zwei Jahre später bezahlt.

Wann denkst Du, hast Du die Kosten für die Photovoltaikanlage in etwa wieder raus?

Die Prognose bei der Installation war: nach 12 oder 13 Jahren. Unsere ist größer als wirtschaftlich wäre. Also sie hat die maximale Größe, die man sich so raufbauen kann oder die noch eine vernünftige Förderung beinhaltet.

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage
Das Einfamilienhaus von Henning B. nach der Sanierung

Wie wird das gefördert?

Die Förderung besteht in erster Linie aus einer Vergütung des verkauften Stromes für die nächsten 20 Jahre zu einem festgesetzten Satz, der zwar relativ gering ist, aber besser als nix. Außerdem konnte durch eine steuerliche Anpassung die Mehrwertsteuer erstattet werden.

Zusätzlich habe ich vom Land eine Förderung über 1.500 Euro für die Solaranlage und den dazugehörigen Speicher bekommen.

Du hast Dich also für einen eigenen Speicher entschieden. Das heißt, Du kannst den Strom an guten Tagen auch für den Eigenbedarf speichern ...

Genau. Was wir nicht direkt verbrauchen, geht in den Speicher. Wenn der Speicher voll ist, wird der Strom ins Netz eingespeist. Erzeugt die Photovoltaikanlage keinen Strom, wird der Speicher erstmal geleert und danach wird aus dem Netz zugekauft.

Die Sommermonate kommen wir so komplett ohne fremden Strom aus. Relativ gesehen, da wir den Netzstrom für die Stromerzeugung brauchen, weil der Wechselrichter das Netzsignal braucht. Aber das ist quasi ein Prozent. Und im Herbst / Winter, sind wir, auch mit Speicher, der fast gar nicht gefüllt wird, bei vielleicht 10 oder 20 Prozent, die wir von unserem Eigenbedarf mit Solarstrom decken können.

Photovoltaikanlage-App
Per App kann man seinen Hausverbrauch und die Erzeugung jederzeit detailliert einsehen und nachvollziehen. Hier als Beispiel an einem durchschnittlichen Sommertag
Photovoltaikanlage-App
Zum Vergleich: Hausverbrauch und Erzeugung der Photovoltaik-Anlage an einem schlechten Tag im Herbst

Was würdest Du bei der energetischen Sanierung im Nachhinein anders machen?

Viel. Vor allem hätte ich früher die Fenster getauscht. Das habe ich ein bisschen aufgeschoben, weil sie ja schon doppelt verglast waren. Aber das hat einfach sehr viel gebracht für relativ geringe Kosten. Und ich denke, dass ich, wenn ich das nochmal machen würde, Sachen anders aufbauen würde und mir, auch wenn es nicht so wirtschaftlich ist, eine Solarthermie-Anlage und einen Ofen mit Heizungsunterstützung eingebaut hätte.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was wäre dann Deine persönliche Vision vom Wohnen der Zukunft?

Wenn ich jetzt unendlich viele Millionen gewinne, dann würde ich vielleicht auch nochmal neu bauen - ein energieoptimiertes Herrenhaus oder so.

Für Mieter:innen: Von Stecker-Solargerät bis Mieterstrom

Auch wenn Du Mieter:in bist, hört Deine eigene Energiewende nicht beim Strom sparen, Stromanbieterwechsel und Gerätetausch auf, auch wenn Du natürlich weniger Möglichkeiten hast als ein / eine Eigentümer:in und der Weg zum energieeffizienten Zuhause etwas steiniger sein kann.

Doch besonders zwei Dinge sind auch für Mieter:innen attraktiv, zum einen eine kleine Balkon-Solaranlage für den Eigenbedarf, zum anderen das Modell des Mieterstroms, das aber nur funktioniert, wenn der / die Vermieter:in mitzieht.

Stecker-Solargerät für den Balkon

Die einfachste Möglichkeit für Mieter:innen etwas unabhängiger vom Netzstrom zu werden und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun, ist ein Stecker-Solargerät, das beispielsweise auf der Terrasse, einem Balkon, einer Dachfläche über oder an der Wohnung oder auch an einer zur Sonne gerichteten Hauswand angebracht werden kann. Diese kleinen Geräte kosten etwa 350 bis 500 Euro und machen sich nach sechs bis neun Jahren Nutzung bezahlt.

Ein einfaches Stecker-Solargerät besteht aus ein oder zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter, der die durch das Sonnenlicht erzeugte Energie in Haushaltsstrom umwandelt. Dazu steckst Du das Gerät einfach in einem Steckdose, wodurch es mit dem Stromkreis der Wohnung verbunden wird. Wie auch bei einer großen Photovoltaik-Anlage wird dann zuerst der Solarstrom verbraucht - der Stromzähler der Wohnung dreht dann langsamer - und nur dann durch Netzstrom ergänzt, wenn das Solargerät keine oder zu wenig Energie erzeugt. Der so erzeugte eigene Solarstrom reicht in der Regel, um die Grundlast (mit Geräten wie Kühlschrank etc.) und die Mittagsspitze (Herd beim Kochen, Backofen etc.) zu decken.

Ein Standardsolarmodul mit 300 Watt Leistung, das verschattungsfrei an einem Südbalkon montiert wurde, liefert etwa 200 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

(Quelle: Verbraucherzentrale)

Ein wichtiger Unterschied zwischen einem Stecker-Solargerät und einer Photovoltaik-Anlage ist, neben der deutlich geringeren Leistung, dass es auch vom Laien angebracht werden darf (Anlagen bis 600 Watt Leistung in der Spitze). Auch bei einem Umzug kannst Du es also einfach wieder mitnehmen und woanders wieder einstöpseln. Wichtig ist nur, dass Du auch Deine Mini-Solaranlage beim Netzbetreiber und bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister anmeldest. Außerdem brauchst Du eine Erlaubnis von Deinem Vermieter oder, sofern Du Eigentümer:in bist, der Eigentümergemeinschaft.

Mieterstrom

Solaranlage auf Dach eines Mehrfamilienhauses
Solaranlage auf Dach eines Mehrfamilienhauses
(Credit: Solarimo / Pixabay)

Beim Mieterstrom erhalten alle Parteien eines Mehrfamiilienhauses Solarstrom von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des eigenen Wohnhauses oder eines unmittelbar benachbarten Gebäudes. Ergänzt wird dieser durch Netzstrom, der aber erst zum Einsatz kommt, wenn der durch die Sonnenenergie erzeugte Strom aufgebraucht ist. Der Betreiber und Belieferer ist entweder der / die Eigentümer:in / Vermieter:in selbst oder er verpachtet das Dach an einen Dritten, der entweder das Komplettpaket übernimmt (Aufbau, Lieferung und Abrechnung) oder nur letzteres (Lieferung und Abrechnung).

Bis 2020 hat sich das Modell des Mieterstroms für Vermieter:innen in der Regel nicht gerechnet, durch die Erhöhung des Mieterstromzuschlags im Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 (EEG 2021) ist es jedoch auch für sie deutlich attraktiver geworden.