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Hamburg und Umland

Wohnen in Hamburg-Bergedorf

Bergedorf hat sich eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt, obwohl es bereits seit dem Mittelalter mehr oder weniger ein Teil Hamburgs ist. Heute ist es ein beliebter Stadtteil mit hoher Lebensqualität

Geografie und Geschichte von Bergedorf

Die ehemalige eigenständige Stadt Bergedorf gehört zu den Hamburger Stadtteilen, die gleichzeitig auch einem der sieben Bezirke der Hansestadt ihren Namen leihen. Innerhalb des Bezirkes nimmt der Stadtteil nur knapp 11,3 Quadratkilometer ein. Doch die historische Bedeutung der Stadt führte schließlich dazu, dass der größte Bezirk Hamburgs nach diesem kleinen Ortskern benannt wurde. Bergedorf liegt ganz im Südosten Hamburgs und grenzt an Schleswig-Holstein. Viele Hamburger empfinden Bergedorf auch noch immer als eigenständige Stadt vor den Toren Hamburgs, da sich der Stadtteil so gänzlich anders und ländlicher präsentiert. Die Elbe hat ihn Bergedorf im Lauf der Jahrtausende ihre Spuren hinterlassen. So zieht sich von Bergedorf bis Geesthacht ein knapp 50 Meter hoher Geesthang, der das ursprüngliche Ufer der Elbe darstellt. Auch die bewaldeten Hänge von Blankenese sind solch ein Überbleibsel des Elbe-Urstromtales. Der Name Bergedorf leitet sich übrigens von dieser geologischen Besonderheit ab.

Die Geschichte Bergedorfs beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1162 als ein wichtiger Handels- und Marktplatz vor Hamburg. Die bedeutende und strategisch wichtige Lage ließen Bergedorf zum Zankapfel werden. Nachdem sich Bergedorf unter dänischer Herrschaft entfalten konnte, verloren die Dänen nach der Schlacht von Bornhöved 1227 weite Teile ihrer Besitzungen an die Hamburger und Lübecker – darunter auch Bergedorf. Knapp 200 Jahre später griffen die beiden Hansestädte erneut ein und nahmen die Stadt ein, um das in Bergedorf ansässige Raubrittertum zu zerschlagen. In Bergedorf entstand eine seltsame Partnerschaft der Städte Hamburg und Lübeck, die gemeinsam die Stadt verwalteten. Erst im Jahr 1868 endete die gemeinsame Verwaltung, nachdem Hamburg den Lübeckern die Stadt Bergedorf für 200.000 Taler abkaufte. Nach heutiger Kaufkraft entspräche das etwa 5,5 Millionen Euro. Bis zum Inkrafttreten des Groß-Hamburg-Gesetzes im Jahr 1938 blieb Bergedorf eine eigenständige Stadt, wurde allerdings von Hamburg aus verwaltet und ging als Bezirk und Stadtteil in der Stadt Hamburg auf.

Die Eigenständigkeit hat sich Bergedorf allerdings bewahren können. Die Bewohner verstehen sich noch heute mehr als Bergedorfer denn als Hamburger.

Leben und Arbeiten in Bergedorf

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich Unternehmen in Bergedorf an, die Arbeiter nach Bergedorf lockten. In der Folge entstanden neue Siedlungen in Bergedorf, um der wachsenden Bevölkerung Wohnraum zu bieten. Die bekannteste Siedlung, Nettelnburg, entstand allerdings erst nach dem 1. Weltkrieg, um Kriegsgeschädigten Wohnraum bieten zu können. Da die Siedlung am Reißbrett des Hamburger Architekten Fritz Winterfeld entstand, wird sie heute noch für ihre einheitliche Bebauung sehr geschätzt. Hauptsächlich stehen in Nettelnburg Ein- oder Zweifamilienhäuser mit (sehr) großen Gärten. Zwar wurden viele der großen Grundstücke mittlerweile geteilt und in zweiter Reihe bebaut, aber noch immer steht Nettelnburg bei Familien ganz oben auf der Liste der Siedlungen in Bergedorf.

Ebenfalls sehr beliebt ist das Bergedorfer Villenviertel, das im frühen 20. Jahrhundert entstand und sich in Nachbarschaft der Hamburger Sternwarte aus dem Jahr 1912 befindet. Entstanden als "Luftkurort" siedelten sich hier wohlhabende Hamburger an, um der belasteten Stadtluft zu entkommen. Der abwechslungsreiche architektonische Stil der Villen ist durchaus sehenswert.

Obwohl Bergedorf immer beliebter wird, liegen die Quadratmeterpreise noch unter dem Hamburger Durchschnitt. 3.129 Euro (HH: 4.037) kostete der Quadratmeter in Bergedorf für ein Haus Im Jahr 2018 im Durchschnitt. Der Grundstückspreis liegt mit 453 Euro pro Quadratmeter sogar ein deutliches Stück unter dem Hamburger Schnitt von 729 Euro. Die Wohnungsgröße liegt hingegen mit 79,5 Quadratmetern nur geringfügig über dem Schnitt (HH: 76,1).

Die Verkehrsanbindung an die Hamburger Innenstadt ist sehr gut. Die S-Bahnlinien S2 und S21 benötigen für die Strecke circa 20 Minuten. Über die A25 besteht auch für Autos eine direkte Verbindung zur A1 beziehungsweise der B75, die über die Elbbrücken führt.

 

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Bergedorf

Mitten im Stadtteil Bergedorf liegt Hamburgs einziges Schloss, dessen Ursprünge auf das Mittelalter zurückgehen sollen. Bis heute fanden allerdings keine genaueren Untersuchungen statt, sodass sich auf schriftliche Quellen berufen wird. Im Schloss sind verschiedene Baustile festgehalten. Von der Backsteingotik über die Backsteinrenaissance bis hin zu Neugotik lassen sich Spuren entdecken. Heute beherbergen die Mauern ein Museum, das über die wechselhafte Geschichte Bergedorfs informiert.

In Bergedorf steht außerdem noch die Hamburger Sternwarte, die heute noch von der Universität betrieben wird. Mit dem Bau wurde 1906 begonnen, nachdem die Lichtverschmutzung innerhalb Hamburgs bereits so stark war, dass die Sternwarte am Holstenwall nicht mehr genutzt werden konnte. Neben der Forschung finden in der Sternwarte heute noch Vorträge statt. Für die Öffentlichkeit werden außerdem Führungen angeboten.

Ansonsten ist Bergedorf ruhig, idyllisch und rundherum sehr grün. Wer auf den Straßen umhergeht, mag nicht so recht glauben, dass er sich eigentlich in Hamburg befindet. Im Osten des Stadtteils erstreckt sich das Bergedorfer Gehölz bis über die Landesgrenze hinaus. Im Gegensatz zu anderen Wäldern auf dem Hamburger Stadtgebiet wird das Bergedorfer Gehölz von Hügeln durchzogen. Grund für den hügeligen Charakter des Waldes ist seine Lage am Geesthang, der bis zu 50 Meter hoch ansteigt. Im Bergedorfer Gehölz befindet sich ein großer Waldspielplatz und natürlich zahlreiche Spazierwege. Das Wildschweingehege im Bergedorfer Gehölz existiert indes nicht mehr, obwohl es im Netz teilweise noch immer als Ausflugsziel genannt wird.

Übrigens: in Bergedorf steht das zweitälteste Bahnhofsgebäude von Deutschland. Doch das im Jahr 1842 errichtete Gebäude verrichtete nur kurz seinen Dienst als Bahnhof und wurde vier Jahre später bereits abgelöst. Wer heute Schienen am alten Gebäude sucht, sucht vergebens.

Stadtteil-Charakteristika

#grün 

#bodenständig

#ruhig

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