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Das freut jeden Selbstversorger: Ein mit Tomaten bepflanztes Gewächshaus in der Sonne

Wohnen | Ratgeber

Gewächshaus für Anfänger: Das sollten Hobbygärtner vor dem Kauf wissen


Jeder ernst zu nehmende Hobbygärtner sollte ein Gewächshaus im Garten stehen haben. Das solltet ihr vor dem Kauf eines Treibhauses wissen und beachten.

  1. Wo sollte das Gewächshaus stehen?
  2. Größe und Montage des Gewächshauses
  3. Gewächshäuser für den Balkon und andere kleine Flächen
  4. Wie viel kostet ein Gewächshaus?
  5. Wie bepflanze ich ein Gewächshaus richtig?

Erholung im Grünen kann für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Formen annehmen. Die einen faulenzen am liebsten in der Sonne, andere teilen ihren Garten gerne mit Freunden und Familie und wieder andere entspannen sich am besten bei der Gartenarbeit. Unverkennbarer Vorteil der letzten Methode: Im Idealfall fällt am Ende frisches Obst und Gemüse für euch und eure Liebsten ab.

Mit einem eigenen Gewächshaus im Garten vergrößert ihr euren Ertrag sogar und verlängert die Saison, in der ihr Pflanzen aussäen und ernten könnt. Da sich die Wärme im Treibhaus staut, dient es im Spätwinter und Frühling dazu, junge Pflanzen vorzuziehen, ehe sie ganz nach draußen gepflanzt werden. Im Winter finden Kübelpflanzen im Gewächshaus außerdem perfekte Bedingungen zum Überwintern. Ihr könnt das Gewächshaus also das ganze Jahr als Unterschlupf für eure Pflanzen nutzen.

Hobbygärtner, die ihre Gartenarbeit aufs nächste Level heben wollen, kommen also um ein Gewächshaus nicht herum. Was ihr dabei beachten solltet? Wir verraten es euch.

Wo sollte das Gewächshaus stehen?

Noch bevor ihr euch für ein Gewächshaus entscheidet, begebt ihr euch in den Garten. Schaut euch um: Wo könnte euer künftiges Gewächshaus stehen? Das Treibhaus sollte möglichst viele Sonnenstrahlen einfangen, es darf also nicht von einem Baum oder einer hohen Mauer verdeckt sein. Es gilt, besonders die tief stehende Sonne im Osten und Westen einzufangen. Die großen Längsseiten eines freistehenden Gewächshauses sollten also dorthin ausgerichtet sein, die kurzen Seiten zeigen dagegen Richtung Norden und Süden.

Wenn das Gewächshaus auf oder in der Nähe der Terrasse stehen soll, könnt ihr euch auch für ein sogenanntes Anlehn-Gewächshaus entscheiden. Dieses besteht aus nur drei Wänden, die offene Seite wird von der Hauswand abgeschlossen. So nimmt das Treibhaus idealerweise weniger Platz ein und den Pflanzen kommt die in der Hauswand gespeicherte Wärme zugute. Die Errichtung eines Anlehn-Gewächshauses empfiehlt sich allerdings nur, wenn ihr die Möglichkeit habt, es auf der Südseite aufzustellen, wo das meiste Sonnenlicht vorhanden ist. Und: Anlehn-Gewächshäuser werden meistens als Erweiterung des Wohnraums gesehen und brauchen daher eine eigene Baugenehmigung.

Ein hochwertiges Gewächshaus für die Terrasse
Anlehn-Gewächshäuser wie dieses von Selfkant Wolters werden häufig zugleich als Wintergärten genutzt.

Größe und Montage des Gewächshauses

Von der verfügbaren Fläche hängt auch ab, wie groß das Gewächshaus maximal sein darf. Ein klassisches, freistehendes Gewächshaus sollte auch eine gewisse Mindestgröße haben, damit ihr es bequem betreten und darin arbeiten könnt. Üblich ist eine Größe von 5 bis 10 Quadratmetern. Die genauen Ausmaße hängen unter anderem davon ab, ob ihr beispielsweise auch einen Pflanztisch oder ein Pflanzregal montieren möchtet. Vor allem in der Breite darf das Gewächshaus nicht zu eng ausfallen. Hier sind mindestens 2 Meter empfehlenswert. Die Länge sollte zu Beginn 3 bis 5 Meter betragen, bei Bedarf lässt sie sich in vielen Fällen anschließend noch erweitern.

Letzteres geht natürlich besonders gut, wenn ihr das Gewächshaus selbst baut. Ein einfaches Treibhaus aus Holzlatten und Gewächshausfolie ist recht schnell gezimmert. Wenn ihr euch für diese DIY-Lösung entscheidet, solltet ihr allerdings auch wissen, dass das Gewächshaus nicht ewig halten wird. Für Neueinsteiger ist es vielleicht genau das Richtige.

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Wer auf Jahre hinaus plant, dem oder der empfehlen wir ein Gewächshaus im Handel zu kaufen. Die meisten modernen Treibhäuser bestehen aus einer langlebigen Rahmenkonstruktion aus Aluminium und Glas- oder Kunststoffscheiben. Je schwerer das Gewächshaus gebaut ist, desto stabiler ist es tendenziell auch. Das bedeutet aber auch, dass ihr in den meisten Fällen ein Fundament braucht, damit das Gewächshaus fest auf dem Grund steht. Dieses ist in Form eines Metallrahmens in den meisten Fertigbausätzen enthalten.

Gewächshäuser für den Balkon und andere kleine Flächen

Wenn euch kein ganzer Garten zur Verfügung steht oder ihr einen kleineren Bedarf habt, bietet der Handel zahlreiche Gewächshausmodelle, die weniger Platz einnehmen. Viele von ihnen können sogar auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Besonders gut machen sich kleine Gewächshäuser in Form eines Glasschranks. Große Tomatenpflanzen und anderes Gemüse findet hier eher kleinen Platz, doch eignet sich ein solcher Schrank wie das Modell von Vitavia dafür, junge Pflanzen aufzuziehen, kleine Kübelpflanzen überwintern zu lassen und einen Kräutergarten anzulegen.

Wie viel kostet ein Gewächshaus?

Die Anschaffungskosten eines Gewächshauses hängen ganz davon ab, wie es beschaffen ist. Am günstigsten sind Folientunnel, die lediglich dazu dienen, die Pflanzen vor leichten Frösten zu schützen und so die Saison zu verlängern. Solche kleinen Foliengewächshäuser bekommt ihr schon für 100 Euro. Für die Materialien für ein kleines Gewächshaus zum Selberbauen könnt ihr etwa 200 bis 250 Euro veranschlagen.

Ein stabiles Alu-Gewächshaus mit Glas oder Doppelstegplatten mit einer Größe von sechs Quadratmetern und mehr kostet mindestens 500 Euro. Solche Gewächshäuser lassen sich allerdings kaum effizient beheizen. Sollte das euer Begehr sein, braucht ihr ein Treibhaus mit Doppelverglasung. In dem Fall könnt ihr mit Kosten jenseits der 1000 Euro rechnen. Luxusmodelle sind bei gewissen Anbietern sogar erst für eine fünfstellige Summe zu haben – Hobbygärtner können sich mit deutlich günstigeren Modellen begnügen.

Wie bepflanze ich ein Gewächshaus richtig?

Steht das Gewächshaus erst einmal, ist es an der Zeit es zu beziehen. Keineswegs solltet ihr wahllos Pflanzen aussäen oder einpflanzen. Wie der Boden vorher vorbereitet werden sollte, zu welcher Jahreszeit ihr welches Gemüse anbauen solltet und wie ihr Schimmelbefall und andere Krankheiten vermeidet, erfahrt ihr in folgendem Beitrag:

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